Prostata – Diagnose & Behandlung in Berlin
Beschwerden beim Wasserlassen, häufiger Harndrang oder ein auffälliger PSA-Wert: Hinter diesen Symptomen können verschiedene Prostataerkrankungen stecken. Ob gutartige Vergrößerung, Entzündung oder Krebsverdacht, wir klären die Ursache ab und besprechen alle Behandlungsoptionen mit Ihnen.
Termin buchenHäufige Prostataerkrankungen
Prostata Probleme betreffen viele Männer, besonders ab dem 50. Lebensjahr. Ein schwächerer Harnstrahl, nächtlicher Harndrang oder ein auffälliger PSA-Wert können auf unterschiedliche Erkrankungen hindeuten. Hinter Prostatabeschwerden stehen meist drei Krankheitsbilder, die sich in Ursache und Behandlung deutlich unterscheiden.
Gutartige Prostatavergrößerung (BPH)
Die gutartige Prostatavergrößerung (BPH) ist die häufigste Prostataerkrankung. Die vergrößerte Prostata engt die Harnröhre ein und verursacht Beschwerden beim Wasserlassen, häufigen Harndrang und das Gefühl einer unvollständig entleerten Blase. BPH ist nicht gefährlich, kann aber die Lebensqualität erheblich einschränken. Wenn Medikamente nicht ausreichen, stehen schonende Verfahren wie die Greenlight-Laser-Therapie oder die Rezum-Wasserdampftherapie zur Verfügung.
Prostatakrebs (Prostatakarzinom)
Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland. Im Frühstadium verursacht er keine Beschwerden, deshalb ist die regelmäßige Vorsorge entscheidend. Bei einem auffälligen Befund klären wir mit dem Mikro-Ultraschall und der Fusionsbiopsie gezielt ab, ob eine Behandlung nötig ist.
Prostatitis (Prostataentzündung)
Eine Prostataentzündung kann Männer jeden Alters treffen. Typische Symptome sind Schmerzen im Beckenbereich, Brennen beim Wasserlassen oder Beschwerden beim Samenerguss. Die Behandlung richtet sich nach der Ursache: von gezielter Antibiotikatherapie bis zum individuellen Behandlungsplan bei chronischen Beschwerden.
Moderne Prostata-Diagnostik
Präzise Bildgebung und gezielte Diagnostik für klare Ergebnisse statt unnötiger Eingriffe.
Mikro-Ultraschall (29 MHz)
Hochauflösende Bildgebung der Prostata, in Berlin nur bei uns und der Charité verfügbar. Erkennt verdächtige Bereiche in Echtzeit, ohne Strahlenbelastung.
MRT der Prostata
Das multiparametrische MRT zeigt verdächtige Areale in der Prostata – bevor eine Biopsie nötig wird. Der PI-RADS-Score fasst den Befund zusammen.
MRT/Ultraschall-Fusionsbiopsie
Gezielte Gewebeentnahme bei Krebsverdacht. Kombiniert MRT-Bilder mit Echtzeit-Ultraschall für maximale Treffsicherheit.
PSA-Wert & Labordiagnostik
Der PSA-Wert ist ein wichtiger Baustein der Früherkennung. Wir ordnen Ihre Werte ein und beraten Sie zu den nächsten Schritten.
Schonende Behandlungsverfahren
Von der medikamentösen Therapie bis zur minimalinvasiven OP, individuell abgestimmt auf Ihre Situation.
Greenlight-Laser
Goldstandard bei gutartiger Prostatavergrößerung. Verdampft überschüssiges Gewebe präzise und blutungsarm, auch unter Blutverdünnung möglich.
Rezum Wasserdampftherapie
Minimalinvasive BPH-Behandlung mit Wasserdampf. Besonders geeignet für Männer, die ihre Ejakulation erhalten möchten.
iTIND
Minimalinvasives temporäres Implantat für milde bis moderate BPH-Beschwerden. Kein Gewebe wird entfernt – die Harnröhre wird mechanisch geweitet.
Aktive Überwachung
Bei langsam wachsendem Prostatakrebs kann kontrolliertes Abwarten die richtige Strategie sein. Wir begleiten Sie mit engmaschigen Kontrollen.
Unsere Ärzte haben die Prostatadiagnostik an der Charité mitgeprägt. Mit dem 29-MHz-Mikro-Ultraschall setzen wir auf Technologie, die wir als erste Praxis in Deutschland eingeführt haben. Von der Vorsorge über die Bildgebung bis zur schonenden OP erhalten Sie bei uns jeden Behandlungsschritt unter einem Dach.
Ihre Ansprechpersonen
Fachärzte mit langjähriger Erfahrung in Prostatadiagnostik und -therapie
Prof. Dr. med. Hannes Cash
Facharzt für Urologie
Mikro-Ultraschall · Medikamentöse Tumortherapie · Lasertherapie · Prostata-Diagnostik
Dr. med. John Buckendahl
Facharzt für Urologie
Mikro-Ultraschall · Medikamentöse Tumortherapie · Lasertherapie · Andrologie
Christian Heck
Facharzt für Urologie
Männergesundheit · Vorsorge & Früherkennung · Endoskopische Eingriffe
Prostatabeschwerden? Lassen Sie uns sprechen.
Vereinbaren Sie einen Termin zur Abklärung. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen.
Häufige Fragen
Ab wann sollte ich zur Prostata-Vorsorge?
Die gesetzliche Früherkennung beginnt ab 45 Jahren. Bei familiärer Vorbelastung, etwa wenn Vater oder Bruder an Prostatakrebs erkrankt sind, empfehlen wir einen früheren Start ab 40. Die Vorsorge umfasst eine Tastuntersuchung und optional einen PSA-Test.
Was bedeutet ein erhöhter PSA-Wert?
Kein Grund zur Panik. Der PSA-Wert kann aus verschiedenen Gründen erhöht sein: durch eine Entzündung, eine vergrößerte Prostata oder nach körperlicher Belastung. Wir ordnen Ihren Wert im Gesamtbild ein und besprechen, ob weitere Diagnostik – zum Beispiel ein MRT der Prostata – sinnvoll ist.
Muss eine vergrößerte Prostata operiert werden?
Nicht immer. Bei leichten Beschwerden helfen oft Medikamente oder Verhaltensanpassungen. Eine OP empfehlen wir, wenn die Lebensqualität deutlich eingeschränkt ist oder Komplikationen wie Harnverhalt drohen. Wir beraten Sie ehrlich und ohne Druck.
Welche Prostata-OP ist die beste?
Das hängt von Ihrer Situation ab: Größe der Prostata, Art der Beschwerden, Begleiterkrankungen. Wir besprechen alle Optionen mit Ihnen und finden gemeinsam die passende Lösung.