Urologie der Frau – Ihre Urologinnen in Berlin
Blasenschwäche, wiederkehrende Harnwegsinfekte, unkontrollierter Harndrang – urologische Beschwerden betreffen Frauen häufiger, als viele denken. Bei ProUro finden Sie eine Ansprechpartnerin für die weibliche Urologie: einfühlsam, diskret und fachlich fundiert.
Termin bei unseren UrologinnenWarum Frauen zum Urologen gehen sollten
Urologie ist keine Männermedizin. Blase, Harnröhre, Harnleiter und Nieren erkranken unabhängig vom Geschlecht – dieser Bereich wird auch als Urogynäkologie bezeichnet, die Schnittstelle zwischen Urologie und Gynäkologie. Daher profitieren auch Frauen von einer Vorsorge.
In einigen Bereichen sind Frauen sogar häufiger betroffen: Die kürzere weibliche Harnröhre macht Harnwegsinfekte wahrscheinlicher, Schwangerschaften und hormonelle Veränderungen begünstigen Blasenschwäche und Inkontinenz.
Der Weg zum Urologen fühlt sich für viele Frauen ungewohnt an. Das verstehen wir. Genau deshalb sind Dr. Anja Herold und Vindhya Kohlmann Ihre Ansprechpartnerinnen bei ProUro: zwei Fachärztinnen für Urologie, die Ihre Beschwerden kennen und das Gespräch auf Augenhöhe führen. ProUro wurde von Ärzten der Charité Berlin gegründet – dieser universitäre Anspruch prägt unsere Diagnostik und Behandlung bis heute.
Häufige urologische Beschwerden bei Frauen
Urologische Probleme bei Frauen sind weit verbreitet – und gut behandelbar, wenn sie frühzeitig abgeklärt werden.
Blasenschwäche und Inkontinenz
Unwillkürlicher Urinverlust beim Husten, Niesen oder Sport betrifft Frauen jeden Alters. Ob Belastungsinkontinenz nach einer Schwangerschaft oder Dranginkontinenz in den Wechseljahren – beides lässt sich gezielt behandeln.
Wiederkehrende Harnwegsinfekte
Laut aktueller S3-Leitlinie gelten mehr als drei Blasenentzündungen im Jahr als rezidivierend. Wir suchen die Ursache und entwickeln mit Ihnen eine Strategie, die über Antibiotika hinausgeht.
Überaktive Blase
Wie oft ist zu oft? Wenn ständiger Harndrang, häufige Toilettengänge oder nächtliches Wasserlassen Ihren Alltag bestimmen, kann eine überaktive Blase dahinterstecken. Die Ursachen reichen von hormonellen Veränderungen bis zu Blasenmuskelstörungen – entsprechend breit ist das Therapiespektrum.
Diagnostik und Behandlung in unserer Praxis
Am Anfang steht das Gespräch. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Beschwerden, Ihre Vorgeschichte und Ihre Fragen. Danach folgt die körperliche Untersuchung – behutsam und nur so weit, wie es diagnostisch nötig ist.
Je nach Befund setzen wir gezielte Verfahren ein: Die Ultraschalluntersuchung von Blase und Nieren zeigt strukturelle Veränderungen. Eine Urodynamik – eine Blasendruckmessung – kann klären, warum die Blase nicht so funktioniert, wie sie sollte. Urin- und Blutuntersuchungen ergänzen das Bild.
Die Behandlung beginnt in den meisten Fällen konservativ: gezieltes Beckenbodentraining, Verhaltensanpassung, medikamentöse Therapie. Erst wenn diese Maßnahmen nicht ausreichen, besprechen wir weiterführende Optionen – immer gemeinsam mit Ihnen.
Sie möchten Ihre Beschwerden abklären lassen?
Wir sind für Sie da.
Urologische Beschwerden sind kein Thema, mit dem Sie allein bleiben müssen. Vereinbaren Sie einen Termin – wir nehmen uns Zeit für ein persönliches Gespräch.
Ihre Ansprechpartnerinnen
Unsere Fachärztinnen für Urologie behandeln gezielt Blasenfunktionsstörungen, Inkontinenz und wiederkehrende Harnwegsinfekte bei Frauen – mit der Ruhe und dem Verständnis, die gerade bei urologischen Themen den Unterschied machen.
Vindhya Kohlmann
Fachärztin für Urologie
Urologie der Frau · Vorsorge & Früherkennung · Ambulante Eingriffe
Häufige Fragen zur Urologie für Frauen
Brauche ich eine Überweisung?
Nein. Sie können sich direkt an unsere Praxis wenden – eine Überweisung ist nicht erforderlich. Sowohl gesetzlich als auch privat versicherte Patientinnen können ohne Überweisung einen Termin vereinbaren.
Ist die Untersuchung unangenehm?
Wir wissen, dass der erste Besuch Überwindung kosten kann. Die Untersuchung verläuft behutsam und wird vorab erklärt. Diagnostische Schritte finden nur statt, wenn sie medizinisch nötig sind – und immer in Absprache mit Ihnen.
Wann sollte ich zum Urologen gehen?
Bei wiederkehrenden Harnwegsinfekten, Blasenschwäche, häufigem Harndrang oder Schmerzen beim Wasserlassen. Auch wenn die Gynäkologin keine Ursache findet, kann der Urologe der richtige nächste Schritt sein.
Muss ich mit Blasenschwäche zum Urologen oder zur Gynäkologin?
Beide Fachrichtungen können Blasenbeschwerden behandeln. Der Urologe ist auf die Harnorgane spezialisiert und verfügt über gezielte Diagnostik wie die Urodynamik. Wenn Ihre Gynäkologin keine Ursache findet oder die Behandlung nicht anschlägt, ist der Urologe der logische nächste Schritt