Arzt erläutert anhand einer Broschüre die Entstehung von Nieren- und Harnsteinen

Nierensteine: Symptome, Behandlung und Vorbeugung

Etwa jeder zehnte Mensch entwickelt im Lauf seines Lebens Nierensteine – Männer häufiger als Frauen. Sie verursachen teils heftige Beschwerden, lassen sich aber meist gut behandeln. Bei ProUro in Berlin klären wir die Ursache ab und finden mit Ihnen den passenden Therapieweg.

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Behandlung von Nierensteinen

Die Therapie richtet sich nach Größe, Lage und Zusammensetzung des Steins. Operative Eingriffe führen wir an der Meoclinic Berlin durch.

Konservative Therapie

Kleine Steine bis etwa 6 mm gehen häufig von selbst ab. Ausreichend trinken, Schmerzmedikamente und medikamentöse Steinaustreibung unterstützen den Abgang.

ESWL – Stoßwellenzertrümmerung

Von außen gerichtete Stoßwellen zerkleinern den Stein ohne operativen Eingriff. Geeignet für Steine in Niere und oberem Harnleiter.

URS – Harnleiterspiegelung

Ein dünnes Endoskop wird über die Harnröhre bis zum Stein geführt. Per Laser wird der Stein zerkleinert und entfernt.

PCNL – perkutane Nephrolithotomie

Bei großen Steinen über zwei Zentimetern: Zugang über die Flanke direkt in die Niere. Für Fälle, in denen ESWL oder URS nicht ausreichen.

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Häufige Fragen zu Nierensteinen

Wie lange dauert es, bis ein Nierenstein abgeht?

Das hängt vor allem von der Größe ab. Kleine Steine unter 5 mm gehen oft innerhalb von Tagen bis Wochen von selbst ab. Größere Steine brauchen häufiger medikamentöse Unterstützung oder eine aktive Behandlung.

Sind Nierensteine gefährlich?

Schmerzhaft ja, aber in der Regel nicht gefährlich. Problematisch wird es, wenn ein Stein den Harnabfluss längere Zeit blockiert – das kann die Niere schädigen. Kommen Fieber und Schüttelfrost hinzu, ist sofortige ärztliche Behandlung nötig.

Kann man Nierensteine durch Ernährung verhindern?

Vollständig verhindern selten, aber das Risiko lässt sich deutlich senken. Viel trinken ist der wichtigste Faktor. Welche Ernährungsanpassungen zusätzlich helfen, hängt von der Steinart ab – deshalb sollte jeder abgegangene Stein im Labor analysiert werden.