Zertifikat „Greenlight Expert User" von Boston Scientific für einen Urologen der Praxis
Greenlight-Laser seit 2010 · Teil der Global Greenlight Group · 3.600+ Patienten weltweit

Prostata schonend lasern mit dem Greenlight-Laser

Minimalinvasiv, blutungsarm, auch unter Blutverdünnern – individuell angepasst.

Die Greenlight-Laser-OP verdampft überschüssiges Prostatagewebe über die Harnröhre – minimalinvasiv und blutungsarm. Der Harnfluss verbessert sich sofort. Bei ProUro setzen wir den Greenlight-Laser seit 2010 ein und haben die Technik seither kontinuierlich weiterentwickelt.

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KriteriumGreenlight-LaserHoLEPRezum WasserdampftherapieTURP
ProstatagrößeAlle GrößenAlle GrößenBis ca. 80 mlAlle Größen
BlutverdünnungKein Absetzen nötigAbsetzen nötigAbsetzen nötigAbsetzen nötig
EjakulationRetrograde Ejakulation möglich; ejakulationserhaltende Technik verfügbarRetrograde Ejakulation häufigMeist erhaltenRetrograde Ejakulation häufig
Liegezeit2–3 Tage2-3 Tage2 Tage3–5 Tage
Langzeitdaten>9 Jahre (GGG)>15 JahreCa. 5 Jahre>20 Jahre
NarkoseSpinal-/VollnarkoseSpinal-/VollnarkoseMeist SedierungSpinal-/Vollnarkose

Greenlight-Laser bei ProUro in der Meoclinic Berlin

Unsere Ärzte setzen den Greenlight-Laser seit 2010 ein. Prof. Dr. Cash ist als Ausbilder für das Verfahren tätig und hat 2024 eine Live-OP auf dem Kongress der European Association of Urology durchgeführt. Stationäre Eingriffe finden in der Meoclinic statt – zentral gelegen, mit persönlicher Betreuung durch unser Team.

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Ihre Ansprechpartner für die Greenlight-Laser-OP

Prof. Dr. med. Hannes Cash

Prof. Dr. med. Hannes Cash

Facharzt für Urologie

Mikro-Ultraschall · Medikamentöse Tumortherapie · Lasertherapie · Prostata-Diagnostik

Dr. med. John Buckendahl

Dr. med. John Buckendahl

Facharzt für Urologie

Mikro-Ultraschall · Medikamentöse Tumortherapie · Lasertherapie · Andrologie

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Häufige Fragen zur Prostata-Laser-OP

Welche Risiken hat die Prostata-Laser-OP?

Die häufigsten Nebenwirkungen sind vorübergehender Harndrang und retrograde Ejakulation. Blutungen treten seltener auf als bei der TURP (5 % vs. 14 %, Reimann et al. 2019). Schwere Komplikationen wie Harnröhrenstrikturen oder eine erneute OP sind selten. Bluttransfusionen sind nach dem Greenlight-Laser praktisch nicht erforderlich.

Wie lange muss ich nach dem Lasern im Krankenhaus bleiben?

Der stationäre Aufenthalt nach einer Greenlight-Laser-OP beträgt in der Regel 2 bis 3 Tage. Der Katheter wird meist nach 2 Tagen entfernt. Zum Vergleich: Nach einer TURP liegt die Liegezeit bei durchschnittlich 4 Tagen.

Kann die Greenlight-OP auch unter Blutverdünnern durchgeführt werden?

Ja. Blutverdünnende Medikamente wie Marcumar oder Xarelto müssen vor der Greenlight-Laser-OP nicht abgesetzt werden. In einer Studie mit 626 Hochrisiko-Patienten, von denen 35 Prozent Antikoagulanzien einnahmen, waren die Ergebnisse vergleichbar mit denen nicht-antikoagulierter Patienten (Nguyen et al. 2022).

Welche Narkose wird für die Prostata-Laser-OP verwendet?

Der Eingriff erfolgt unter Spinalanästhesie oder Vollnarkose. Welche Form für Sie in Frage kommt, hängt von Ihrer gesundheitlichen Situation ab und wird im Vorgespräch mit dem Anästhesisten besprochen.

Was ist der Unterschied zwischen Greenlight-Laser und HoLEP?

Beide Verfahren behandeln die BPH minimalinvasiv über die Harnröhre und sind in ihrer Wirksamkeit gleichwertig. Bei der HoLEP wird das Adenom mit einem Holmium-Laser aus der Kapsel gelöst. Bei der GreenLEP (Greenlight-Laser-Enukleation) erfolgt der gleiche anatomische Eingriff mit dem Greenlight-Laser. Gewebeabtragung, Symptomverbesserung und Langzeitergebnisse sind vergleichbar. In beiden Fällen steht das entnommene Gewebe für eine histologische Untersuchung zur Verfügung.

Der Unterschied liegt im Sicherheitsprofil: Beim Greenlight-Laser müssen blutverdünnende Medikamente nicht abgesetzt werden, und Blutungen treten seltener auf. Zudem bietet der Greenlight-Laser bei kleineren Drüsen die Option der Vaporisation, bei der das Gewebe schichtweise verdampft wird – eine Variante, die mit der HoLEP nicht möglich ist.

Ist die GreenLEP gleichwertig zur HoLEP?

Ja. Die GreenLEP folgt denselben anatomischen Prinzipien wie die HoLEP – das gesamte Adenom wird aus der Prostatakapsel herausgelöst. Studien zeigen vergleichbare Ergebnisse bei IPSS-Verbesserung, Harnflussrate und Re-Behandlungsrate. Der wesentliche Vorteil der GreenLEP: Sie kann auch bei Patienten unter Antikoagulation sicher durchgeführt werden, und die Blutungsrate ist niedriger.

Ist die Prostata-Laser-OP eine Kassenleistung?

Ja. Die Greenlight-Laser-OP wird über das DRG-System abgerechnet und ist eine reguläre Kassenleistung. Für gesetzlich Versicherte fallen bei stationärer Durchführung keine zusätzlichen Kosten an.

Ab welcher Prostatagröße ist eine Laser-OP sinnvoll?

Die Greenlight-Laser-OP kann unabhängig von der Prostatagröße durchgeführt werden. Entscheidend für die Indikation ist nicht allein das Drüsenvolumen, sondern die Schwere Ihrer Beschwerden und der bisherige Verlauf der medikamentösen Therapie. Ob ein Eingriff für Sie sinnvoll ist, klären wir auf Basis Ihrer Befunde im Beratungsgespräch. Grundsätzlich gilt: Eine frühzeitige Prostata-Vorsorge hilft, Veränderungen rechtzeitig zu erkennen.