Laborkraft pipettiert eine Probe in eine Mikrotiterplatte – Laboranalyse im Rahmen der urologischen Vorsorge bei ProUro

Prostata-Vorsorge beim Urologen – Früherkennung, die weiter geht

Prostatakrebs ist mit rund 65.000 Neudiagnosen pro Jahr die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland. Im Frühstadium verursacht er keine Beschwerden. Wird er rechtzeitig erkannt, kann er in vielen Fällen erfolgreich behandelt werden. Bei ProUro gehen wir über den Kassenstandard hinaus: mit PSA-Diagnostik, hochauflösender Bildgebung und einer klaren Abklärungsstrategie.

Vorsorgetermin vereinbaren

Unsere Vorsorge-Verfahren

Über den Kassenstandard hinaus – mit Technologie, die kleine Veränderungen sichtbar macht.

Mikro-Ultraschall (29 MHz)

Dreimal höhere Auflösung als konventioneller Ultraschall. Macht verdächtige Areale sichtbar, die andere Verfahren übersehen – ohne Strahlung, mit sofortigem Ergebnis.

Mehr erfahren Arrow right

MRT/Ultraschall-Fusionsbiopsie

Gezielte Abklärung bei Krebsverdacht. Wenn ein Befund abgeklärt werden muss: MRT-Bilder und Echtzeit-Ultraschall werden überlagert – für maximale Präzision mit minimaler Belastung.

Mehr erfahren Arrow right

PSA-Wert & Verlaufskontrolle

Der PSA-Wert ist ein zentraler Baustein der Früherkennung. Wir bestimmen, ordnen ein und beraten Sie zu den nächsten Schritten – transparent und ohne unnötige Verunsicherung.

Mehr erfahren Arrow right

2018 haben wir den Mikro-Ultraschall als erste Praxis in Deutschland eingeführt – nach Jahren der klinischen Arbeit an der Charité. Unsere Diagnostik basiert auf internationaler Forschung und eigener Studienerfahrung. Und wenn wir etwas finden, begleiten wir Sie weiter: von der Diagnose bis zur Therapie, alles in einer Hand.

Mehr über den Mikro-Ultraschall

Vorsorge beginnt mit einem Termin.

Ob Erstvorsorge oder Verlaufskontrolle – wir nehmen uns Zeit für eine gründliche Untersuchung und ein persönliches Gespräch.

Termin vereinbaren

Häufige Fragen zur Prostata-Vorsorge

Ab welchem Alter sollte ich zur Prostata-Vorsorge?

Die gesetzliche Krebsvorsorge beginnt ab 45 Jahren. Wenn in Ihrer Familie Prostatakrebs aufgetreten ist – bei Vater, Bruder oder Großvater – empfehlen wir den Start ab 40. Gleiches gilt bei bekannter BRCA2-Mutation oder afrikanischer Abstammung.

Zahlt die Krankenkasse die Vorsorge?

Die Tastuntersuchung (DRU) wird von den gesetzlichen Kassen ab 45 übernommen. Der PSA-Test ist eine IGeL-Leistung. Erweiterte Diagnostik wie Mikro-Ultraschall oder Fusionsbiopsie sind Selbstzahlerleistungen. Private Krankenversicherungen erstatten diese Untersuchungen in der Regel. Wir beraten Sie vorab transparent zu den Kosten.

Wie oft sollte ich zur Vorsorge?

Bei unauffälligem Befund empfehlen wir eine jährliche Kontrolle. Der PSA-Verlauf über mehrere Jahre ist aussagekräftiger als ein einzelner Wert. Bei erhöhtem Risiko oder auffälligen Werten stimmen wir das Kontrollintervall individuell mit Ihnen ab.

Ist die Untersuchung unangenehm?

Die Tastuntersuchung dauert wenige Sekunden und wird von den meisten Patienten als kurz unangenehm empfunden. Der PSA-Test ist eine normale Blutentnahme. Der Mikro-Ultraschall funktioniert ähnlich wie ein herkömmlicher Ultraschall über den Enddarm – ohne Strahlung und ohne Narkose.

Was bedeutet ein erhöhter PSA-Wert

Ein erhöhter PSA-Wert ist zunächst ein Hinweis, kein Befund. Die häufigsten Ursachen sind eine gutartige Vergrößerung oder eine Entzündung der Prostata. Wir ordnen den Wert im Kontext ein – Alter, Prostatavolumen, Verlauf – und empfehlen bei Bedarf eine weiterführende Diagnostik.

Hausarzt oder Urologe – wohin zur Vorsorge?

Ihr Hausarzt kann den PSA-Wert bestimmen und eine erste Einschätzung geben. Für die gezielte urologische Krebsvorsorge – Tastuntersuchung, PSA-Interpretation, weiterführende Bildgebung – ist der Urologe der richtige Ansprechpartner. Bei einem auffälligen Befund sind Sie beim Urologen direkt in der Hand des Spezialisten.

Stimmt es, dass die Tastuntersuchung nicht mehr empfohlen wird?

Die aktuelle S3-Leitlinie Prostatakarzinom (2025) empfiehlt die Tastuntersuchung (DRU) nicht mehr als alleinige Screening-Methode. Der Grund: Kleine oder ungünstig gelegene Tumoren sind nicht tastbar. Die Leitlinie empfiehlt stattdessen den PSA-Test als Basis der Früherkennung – gegebenenfalls ergänzt um bildgebende Verfahren. Bei ProUro kombinieren wir beides mit moderner Ultraschalldiagnostik.