Person hält eine Patientenbroschüre zum Thema Prostatakrebs in den Händen

Prostatakrebs – Diagnose, Therapie und Zweitmeinung in Berlin

Diagnose, Therapieoptionen und Zweitmeinung – was Sie jetzt wissen müssen.

Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern in Deutschland – doch bei früher Diagnose sind die Heilungschancen sehr gut. Wir erklären Symptome, Stadien und Therapieoptionen verständlich und unterstützen Sie mit einer unabhängigen Zweitmeinung vor der Therapieentscheidung.

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RisikogruppeGleason/ISUPPSAKlinisches StadiumBedeutung
NiedrigGleason 6 (ISUP 1)< 10 ng/mlT1–T2aActive Surveillance möglich
MittelGleason 7 (ISUP 2–3)10–20 ng/mlT2b–T2cTherapie empfohlen
HochGleason 8–10 (ISUP 4–5)> 20 ng/mlT3+Therapie dringend empfohlen

Nicht jeder Prostatakrebs muss sofort behandelt werden. Entscheidend ist nicht die schnellste Therapie, sondern die richtige – abgestimmt auf Tumorstadium, Lebenssituation und persönliche Prioritäten. Deshalb nehmen wir uns Zeit für eine fundierte Einordnung, bevor wir gemeinsam den nächsten Schritt planen.

Warum Patienten zu uns kommen

Charité-Expertise

Ärzte mit langjähriger Erfahrung an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Publikationen in JAMA und JAMA Oncology.

Unser Team Arrow right

Präzisionsdiagnostik

Mikro-Ultraschall mit 29 MHz, MRT-/Ultraschall-Fusionsbiopsie und mpMRT – für eine sichere Diagnose vor jeder Therapieentscheidung.

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Fokale Therapie mit HIFU

Als eine der wenigen Praxen in Deutschland bieten wir HIFU seit 2014 an – mit wissenschaftlicher Begleitung im HIFU-Registry.

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Interdisziplinäres Tumorboard

Bei komplexen Fällen besprechen wir Ihre Situation im Tumorboard mit Strahlentherapeuten, Onkologen und Pathologen.

Strukturierte Zweitmeinung

Unabhängige Bewertung aller vorliegenden Befunde – als Grundlage für eine fundierte Therapieentscheidung.

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Persönliche Betreuung

Feste Ansprechpartner, ausführliche Gespräche und Erreichbarkeit – von der Diagnose bis zur Nachsorge.

Prostatakrebs ist behandelbar – mit der richtigen Strategie.

Individuelle Beratung, Diagnostik und Therapie unter einem Dach.

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Häufige Fragen zu Prostatakrebs

Wie schlimm ist ein Prostatakarzinom?

Das hängt vom Stadium ab. Ein lokal begrenzter Prostatakrebs mit niedrigem Gleason-Score hat eine sehr gute Prognose – die 5-Jahres-Überlebensrate liegt bei über 90 Prozent. Fortgeschrittene Stadien mit Metastasen sind ernster, aber auch hier gibt es wirksame Therapien. Entscheidend ist die Früherkennung.

Was sind die ersten Anzeichen von Prostatakrebs?

Im Frühstadium verursacht Prostatakrebs in der Regel keine Beschwerden. Symptome wie Probleme beim Wasserlassen, häufiger Harndrang oder Blut im Urin treten meist erst bei fortgeschrittener Erkrankung auf. Deshalb ist die Vorsorge mittels PSA-Wert so wichtig – sie erkennt den Tumor, bevor Symptome auftreten.

Wie schnell muss ein Prostatakarzinom behandelt werden?

Nicht jeder Prostatakrebs muss sofort behandelt werden. Bei niedrigem Risikoprofil (Gleason 6, PSA < 10) ist eine aktive Überwachung eine leitliniengerechte Option, bei der der Tumor engmaschig kontrolliert wird. Bei höherem Risiko sollte die Therapieplanung zügig, aber nicht überstürzt erfolgen – in der Regel innerhalb weniger Wochen.

Wie lange lebt man mit Prostatakarzinom?

Bei lokal begrenztem Prostatakrebs leben über 90 Prozent der Patienten länger als fünf Jahre nach der Diagnose. Viele Männer mit niedrigem Risikoprofil sterben nicht an ihrem Prostatakrebs, sondern mit ihm. Bei fortgeschrittener Erkrankung mit Metastasen ist die Prognose individueller – moderne Therapien haben die Überlebenszeiten aber deutlich verlängert.

Wohin streut Prostatakrebs als erstes?

Prostatakrebs streut am häufigsten in die Knochen – vor allem Wirbelsäule, Becken und Rippen. Auch die Lymphknoten im Beckenbereich sind ein frühes Ziel. Metastasen in Lunge, Leber oder anderen Organen treten seltener auf und erst in späteren Stadien.

Welche Männer bekommen Prostatakrebs?

Das größte Risiko ist das Alter: Ab 50 steigt die Häufigkeit deutlich an. Familiäre Belastung – ein Vater oder Bruder mit Prostatakrebs, eine Mutter oder Schwester mit Brustkrebs – erhöht das Risiko ebenfalls. Bestimmte genetische Mutationen (BRCA2) spielen eine Rolle. Einen einzelnen Auslöser gibt es nicht.

Ist HIFU eine Alternative zur Prostata-OP?

HIFU kann bei geeigneten Patienten eine Alternative sein: bei einseitigem Tumor und niedrigem bis mittlerem Risikoprofil. Der Vorteil ist die gezielte Zerstörung des Krebsherds bei Schonung von gesundem Gewebe – Inkontinenz und Impotenz können in der Regel vermieden werden. Allerdings liegen für HIFU weniger Langzeitdaten vor als für Operation oder Bestrahlung.

Was bringt eine Zweitmeinung bei Prostatakrebs?

Eine Zweitmeinung gibt Sicherheit bei der Therapieentscheidung. Besonders nach einer frischen Krebsdiagnose stehen viele Optionen im Raum – OP, Bestrahlung, aktive Überwachung, fokale Therapie. Eine unabhängige Einschätzung durch ein erfahrenes Team hilft, die für Ihre Situation beste Strategie zu finden.