Urologe erläutert einem Patienten im Beratungsgespräch Befunde am Bildschirm
Dopplersonographie · Stoßwellentherapie (ESWT)

Erektile Dysfunktion (Impotenz) – Ursachen, Diagnose und Behandlung

Erektionsstörungen verstehen und gezielt behandeln – bei ProUro Berlin

Erektionsstörungen gehören zu den häufigsten andrologischen Beschwerden – knapp jeder fünfte Mann ist betroffen. In den meisten Fällen sind sie gut behandelbar. Erfahren Sie, welche Ursachen dahinterstecken und welche Behandlung helfen kann.

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Erektionsstörungen können ein frühes Warnsignal für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein. Die feinen Penisarterien sind mit 1–2 mm Durchmesser deutlich kleiner als die Herzkranzgefäße – arteriosklerotische Veränderungen machen sich hier oft drei bis fünf Jahre früher bemerkbar als am Herzen. Eine Abklärung beim Urologen kann deshalb im besten Fall auch einem Herzinfarkt vorbeugen.

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Was Sie selbst tun können

Neben der ärztlichen Behandlung gibt es wirksame Maßnahmen, die Sie eigenständig umsetzen können. Sie ersetzen keine Diagnostik, aber sie können die Behandlung unterstützen – und in leichten Fällen bereits ausreichen.

Beckenbodentraining

Gezieltes Training stärkt die Muskulatur, die den venösen Blutabfluss aus den Schwellkörpern reguliert. Studien zeigen messbare Verbesserungen nach drei bis sechs Monaten.

Ausdauer & Krafttraining

150 Minuten moderate Bewegung pro Woche verbessern die Gefäßfunktion nachweislich. HIIT und Krafttraining steigern zusätzlich die Testosteronproduktion.

Rauchstopp & Gewicht

Rauchen schädigt die Gefäßinnenwand – einer der stärksten beeinflussbaren Risikofaktoren. Bereits 5–10 % Gewichtsreduktion können einen spürbaren Unterschied machen.

Mediterrane Ernährung

Eine Ernährung reich an Gemüse, Obst, Nüssen, Olivenöl und Fisch gilt als gefäßschützend. Mehrere Studien zeigen einen Zusammenhang mit geringerem ED-Risiko.

Ihre Ansprechpartner

Bei ProUro betreuen Sie erfahrene Fachärzte für Urologie und Andrologie – persönlich und diskret.

Dr. med. John Buckendahl

Dr. med. John Buckendahl

Facharzt für Urologie

Mikro-Ultraschall · Medikamentöse Tumortherapie · Lasertherapie · Andrologie

Prof. Dr. med. Hannes Cash

Prof. Dr. med. Hannes Cash

Facharzt für Urologie

Mikro-Ultraschall · Medikamentöse Tumortherapie · Lasertherapie · Prostata-Diagnostik

Wir sind für Sie da.

Sie möchten Ihre Situation besprechen? Unsere Fachärzte nehmen sich Zeit für Sie – vertraulich und ohne Zeitdruck.

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Häufige Fragen zu Erektionsstörungen

Ist eine Erektionsstörung heilbar?

Das hängt von der Ursache ab. Psychogene Erektionsstörungen lassen sich häufig durch eine Sexualtherapie oder psychotherapeutische Begleitung auflösen. Bei organischen Ursachen wie Durchblutungsstörungen zielt die Behandlung darauf, die Funktion wiederherzustellen oder zu verbessern – etwa durch die Stoßwellentherapie, die eine Neubildung von Blutgefäßen anregen kann. Eine vollständige Beseitigung der Ursache ist nicht immer möglich, eine deutliche Verbesserung in vielen Fällen aber realistisch.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Die ärztliche Diagnostik – Gespräch, Untersuchung, Laborwerte – wird von gesetzlichen und privaten Krankenkassen übernommen. Medikamente wie PDE-5-Hemmer sind seit 2004 von der Kostenübernahme durch die GKV ausgeschlossen und müssen privat bezahlt werden. Die Stoßwellentherapie ist derzeit ebenfalls eine Selbstzahlerleistung. Bei ProUro erhalten Sie vor Behandlungsbeginn einen individuellen Kostenplan, damit Sie die Kosten vorab kennen.

Kann eine Erektionsstörung auch junge Männer betreffen?

Ja. Etwa 2,3 % der Männer zwischen 30 und 39 Jahren berichten über Erektionsprobleme (Braun et al., 2000). Bei jüngeren Männern sind psychische Ursachen – Leistungsdruck, Versagensangst, Stress – häufiger als organische. Auch übermäßiger Pornokonsum wird als Faktor diskutiert, die wissenschaftliche Evidenz dazu ist allerdings noch begrenzt. Eine Abklärung lohnt sich in jedem Alter.

Was kann die Partnerin oder der Partner tun?

Offene Kommunikation ist der wirksamste Beitrag. Erektionsstörungen belasten nicht nur den Betroffenen, sondern oft auch die Partnerschaft. Verständnis und die Bereitschaft, das Thema ohne Schuldzuweisungen anzusprechen, senken den psychischen Druck erheblich. In manchen Fällen ist eine gemeinsame sexualtherapeutische Beratung sinnvoll – gerade wenn Leistungsangst eine zentrale Rolle spielt.